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[ ~ ...Das Brot... ~ ]

Oh Brot, was tust du mir an,
warum komm ich nicht an dich ran.
Ich wollte dich gerne fluffig haben,
mich an deinem Geschmack laben.

Doch du lachtest mich nur aus,
statt zu sein ein Schmaus.
Innen bist du viel zu feucht,
wer weiß, was alles in dir kreucht.

Ich kaufte dich an einem besonderen Ort,
doch jetzt taugst du nur noch zum Mord.
Meinen Ofen muss ich nun auch noch putzen,
insgesamt hast du einen geringen Nutzen.

Oh Brot, du bist ein Arsch,
in Zukunft ess ich lieber Barsch.
Dann muss ich nicht hungrig bleiben,
sondern kaufe dich in Scheiben.

Brot, ich bin sehr traurig wegen dir,
du hinterlässt viel Schmerz in mir.
Deine Kruste ist viel zu hart
und meine Nachbarin fährt einen Smart.

Ich werde dich nun in den Mülleimer verbannen,
das wird dich schon entmannen.
Und dann lache ich über dich,
nicht du über mich.

Brot, es ist aus mit dir,
geh hinweg von mir.
Oh, mein Weib,
...Narbenkleid.
8.10.09 00:10


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[ ~ ...mein lyrisches Ich auf Abwegen... ~ ]

Oh, mein Sachse,
ich mag deine Haxe.
Doch was soll ich tun,
du steckst im Schlamm mit den Schuh'n.

Oh, mein Sachse,
ich mag deine Haxe.
Aber sieh nur hinaus,
mach mal den Computer aus.

Oh, mein Sachse,
was reimt sich noch außer Haxe.
Vielleicht stehe ich dort
und begehe einen Mord.

Oh, mein Herz,
du bist mein Schmerz.
Hätte ich dich nie getroffen,
läge ich hier rum - erschossen.

Oh, mein Sachse,
ich mag Dachse.
Und wenn mein Herz daran zerbricht,
ich lieb' dich ewiglich.
Das weißt du nicht,
doch ich bin darauf erpicht,
denn das ist meine Sicht.

Ich weiß, meine Reime sind banal,
vielleicht landen sie auch im Kanal.
Aber wenn das nicht so ist,
führen wir aus eine List.
In einer Talkshow treten wir auf,
und alles nimmt so einen Lauf,
Uns're Meinung haben wir aus der Bild,
aber Gott wird uns richten mild.

Oh, mein WulfTier,
ich sage dir,
das ist Mist hier.

Doch tief sind meine Wunden,
mein Herz ist sehr geschunden.
Oh, mein Weib,
hülle mich in dein Narbenkleid.
7.10.09 01:35


[ ~ ...wie´n rohes Ei... ~ ]

Steffen, du bist toll und ich mag dich doll.
Aber einmal musste es noch sein,
d'rum schreib ich diesen Reim.

Ich hoffe du verzeihst mir,
aber die Entscheidung liegt bei dir.

Oh, mein Weib,
...Narbenkleid~!

Hab dich lieb. <3
7.10.09 01:07


[ ~ ...and pack the wound with salt, I want to feel it bleed... ~ ]

Ich könnte schreiben, dass es Momente gibt, in denen ich es nicht mehr schaffe, das Chaos in meinem Kopf zu kontrollieren. Dass es Momente gibt, in denen ich nicht mehr stark sein kann, oder nicht mehr stark sein will. Momente, in denen ich aufhören will, mir etwas vorzumachen. In denen ich mal schwach sein will, auch wenn es nur für mich ist. - Aber es wäre wohl alles nicht richtig. Zwar lasse ich die Schwäche ganz bewusst zu, aber nicht, damit es mir besser geht, ich meine "starke Hülle" fallen lassen kann, um... ja, um was auch immer. Ich unterdrücke immer jeglichen Schmerz, ignoriere ihn, aber ich vergesse ihn nicht. Es ist, als würde ich jeden Schmerz in eine Kammer sperren, um ihn nicht zu verlieren. Er beschützt mich. Er ist wie teure eine Droge. Denn manchmal schließe ich die Kammer auf, lasse allen Schmerz raus, damit er in mir sein kann, damit ich ihn richtig fühlen kann. Ein *"klarer" Gedanke ist dann kaum noch möglich, ich bin praktisch high, high vom unterdrückten Schmerz. Meistens sind es nur ganz kurze Momente, vielleicht eine Minute, weil ich den Schmerz länger nicht ertragen kann. Der Schmerz ist die Wirklichkeit. Ich kann und will sie nicht sehen. Doch manchmal sperre ich ihn nicht wieder weg. *Die Gedanken, die dann durch mein dämliches Hirn rasen, sind vom Schmerz belastet, dem Schmerz der Realität. Man könnte es vielleicht mit dem Gefühl, aus einem Traum zu erwachen vergleichen. Doch ist dieser Traum mein Leben...zumindest ein großer Teil davon. Ich kann die Realität nicht ertragen, ich will nicht an die Wahrheit denken, an den Schmerz, ich will wieder in meinen Traum zurück, in dem alles soweit in Ordnung ist. Aber ich kann nicht mehr zurück...obwohl...ich könnte es wahrscheinlich schon, nur entscheide ich mich in diesem Moment für die Wirklichkeit. Ich entscheide mich (bewusst?) dafür, nicht wieder alles zu unterdrücken. Ich lasse alles auf mich einströmen. Meine Konzentration ist ganz dem Schmerz gewidmet, der sich in mir verbreitet. Ich rede mir die Dinge noch schlimmer, als sie sind, damit der Schmerz intensiver wird. Ich muss mehr davon haben, ich will ihn richtig spüren. Ja, ich hasse mich, meinen Körper, mein "Wesen", alles. Darum tue ich mir das gerne an. Ja, ich habe es nicht besser verdient. Ich habe alles verbockt, weil ich so dämlich bin. Es ist doch kein Wunder, dass er nicht ernsthaft etwas von dir will. Schau dich an, du bist so hässlich, alles an dir schwabbelt bei jeder Bewegung, du bist so ekelhaft. DU HAST ES VERDAMMT NOCH MAL NICHT BESSER VERDIENT! Du solltest froh sein, dass er dir überhaupt Beachtung schenkt, dass er dich wenigstens benutzt. Du bist kein schöner Anblick, im Gegenteil. Sei dankbar dafür, dass er sich dich überhaupt antut. Mein Körper zittert, die Gedanken rasen in meinem Kopf rum. Drohen sie zu verblassen, muss neuer Schmerz her. Körperlicher diesmal. Am besten ein Schlimmer. Ja, ich will den Schmerz jetzt leben, vermehren, damit er beim nächsten mal noch intensiver wird. Es ist unwichtig, dass viele Sachen, mit denen ich den Schmerz vergrößern nicht der Realität entsprechen. Je weiter hergeholt, desto besser, desto schmerzhafter. Es ist wie ein Wahn und wäre ich alleine, würde ich ihn wohl noch viel länger ausleben. Aber ich bin es nicht und keiner darf es merken. Sie würden es nicht verstehen, versuchen, es mir wegzunehmen. Aber was wäre ich dann? Was wäre ich, wenn ich mir nicht mehr wehtun könnte? Ich genieße es doch so sehr. Doch warum...warum brauche ich das? Es ist nicht so, dass "es" mich stört oder ähnliches, nein. Ich weiß gar nicht, wie es anders ist. Und ich weiß gar nicht, ob es überhaupt ein "Anders" gibt. Es ist irgendwie unvorstellbar, was ich ohne Angst wäre. Ich kann mich nicht (mehr?) erinnern, wie es ohne ist. Wenn der Wahn verflogen ist, der "Nebel" gewichen ist, habe ich Angst, in meinen Traum zurückzukehren. Ich habe Angst, einzuschlafen, weil ich Angst davor habe, dass ich morgen wieder aufwache und wieder alles beim Alten ist. Ich will nicht rumheulen oder von irgendwem Mitleid bekommen. Aber kann ich meine Gedanken am besten beim Schreiben verarbeiten. So auch heute. Es ist mehr ein Text für mich selbst, an einen Teil von mir. Ich weiß nur nicht genau, an welchen. Denn vermutlich werde ich ihn nie wieder lesen. Ist ja auch egal. Meistens gelingt es mir eh nicht, das, was ich fühle und denke, genau auszudrücken. Es lässt sich nicht greifen. Irgendwann werde ich schlafen, am nächsten Morgen werden die Erinnerungen, die noch vom letzten Tag vorhanden sind, erneut verdrängt und alles geht wieder seinen Gang.
Geht es dir gut? - Ja.

~ I died inside my own head ~
28.10.06 21:24


...und wenn es regnet, weiß ich, dass du manchmal weinst...

Ein lautes Hupen, durchdringendes Quietschen der Bremsen, das Auto kommt zum Stehen. Wütende Rufe dringen an ihr Ohr. Sie steht regungslos mitten auf der Straße. War sie nicht eben noch dabei, diese zu überqueren? Wollte sie nicht einfach nur von der einen zur anderen Seite gelangen, weil so nunmal ihr Weg war? Was war überhaupt geschehen? Langsam dreht sie den Kopf zur Seite, sieht einen offensichtlich sehr aufgebrachten Mann aus seinem Auto steigen und auf sie zukommen. "Was ist los mit dir, Mädchen?! Hast du keine Augen im Kopf?? Wenn ich dich erwischt hätte, wäre es nun vorbei mit dir!", schrie er ihr entgegen. Unfähig zur irgendeiner Handlung, stand sie weiterhin regungslos da. Als die sie Stimme des Mannes erreichte, zuckte sie kurz zusammen. Aber er hatte es nicht bemerkt. Zu groß war seine blinde Wut. In ihrem Kopf stürmten die Gedanken, sie hatte noch immer nicht begriffen, was überhaupt los war. Sie schluckte schwer und wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als er sie erneut anschrie. "Hey, kannst du nicht reden oder was? Pass gefälligst besser auf, oder du totgefahren werden?!" Es war keine direkte Frage, eher eine Feststellung, dass dies passieren könnte, wenn sie nicht besser Acht geben würde. Trotzdem trafen die letzten Worte sie wie ein Schlag. Sie bemerkte nicht, wie der Mann wütend abwinkte, sich wieder in sein Auto setzte und davonfuhr. Sie bemerkte nicht, dass sie bereits weiterlief und auch nicht, dass sie beinahe einen zweiten Zusammenstoß gehabt hätte, wenn ihr ein junges Mädchen auf dem Fahrrad nicht ausgewichen wäre. Alles, woran sie noch denken konnte, waren die Worte des Mannes. Wer war er eigentlich gewesen? Kannte sie ihn? Egal. Was hatte er doch gleich gefragt? Ob sie sterben wolle, nicht wahr? Ja, so etwas war es gewesen. Und sie hatte nicht antworten können. Warum nicht? War ihr Mund so trocken gewesen, dass sie ihre Zunge nicht bewegen konnte? Nein. Konnte sie nicht sprechen? Sie probierte es aus, flüsterte einige Worte zu sich selbst. Doch, sprechen konnte sie auch. Also, warum hatte sie dem Mann nicht antworten können? Sicher hätte es seinen Ärger gedämpft, wenn sie sich bei ihm entschuldigt hätte, so wie es sich gehört. So, wie man es sie gelehrt hatte. Aber was war eigentlich passiert? Sie erinnerte sich nur noch daran, dass ein Mann vor ihr gestanden und sie angeschrien hatte. Um was ging es? Sie wusste es nicht. Aber er hatte sie gefragt, ob sie totgefahren werden wolle, das wusste sie, daran konnte sie sich erinnern. Warum hatte sie ihm nicht gesagt, dass es ihr leid täte und dass sie selbstverständlich nicht totgefahren werden wollte? Sie war stehengeblieben und schaute sich nachdenklich um. Wo war sie eigentlich? Achja, das war der Weg, den sie schon so oft gegangen war, wenn es ihr nicht gut ging. Dann lief sie hier entlang, dachte nach und kehrte schließlich nach Hause zurück, ohne zu wissen, worüber sie nachgedacht hatte. Sie hatte die Gedanken nie festhalten können. Sie ging den Weg entlang, wieder kamen ihr die Worte des Mannes in den Sinn. Ob sie totgefahren werden wolle... - Wollte sie? Sie wusste es nicht. Vielleicht?! Aber warum erschreckte sie es nicht, dass sie es nicht wusste? Auch das wusste sie nicht. Traurigkeit stieg in ihr auf. Ja, vielleicht wollte sie es wirklich. Möglicherweise hatte sie dem Mann deshalb nicht antworten können, weil sie es nicht wusste? Ja, das kann gut sein. Sie lächelte und die Traurigkeit verschwand wieder. Sie hatte es einfach nicht gewusst, aber sie konnte ja auch nicht alles wissen. Ihr Gesichtsausdruck wurde immer glücklicher. Aber jetzt, ja. Jetzt wusste sie es. Sie drehte sich um und lief mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht nach Hause.
24.9.06 10:06


Gespräch

fuckin' useless sagt:
jedenfalls
fuckin' useless sagt:
Fazit: Körperliche Bedürfnisse ignorieren ist nicht gut.


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
richtig, noraschatz
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
geh morgen mal mit marc einkaufen und lass ihn das kaufen, auf das du voll bockhast. und dann esst schön. das macht bestimmt spass
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
du kannst es bestimmt auch von seinem puller lecken xD


fuckin' useless sagt:
ähm - nein
fuckin' useless sagt:
ich kauf mir morgen nen apfel oder sowas
fuckin' useless sagt:
weil
fuckin' useless sagt:
genau wie den Hunger, die Müdigkeit, die Kraftlosigkeit und bla, ignoriere ich auch jeglichen Appetit
fuckin' useless sagt:
Ich dachte immer dass ich damit aufhören könnte, wenn ich es wollte
fuckin' useless sagt:
ich könnte das vielleicht auch zum teil
fuckin' useless sagt:
Aber ich will es nicht
fuckin' useless sagt:
Auch wenn mich an manchen Tagen alles anpisst und ich darüber nachdenke mir hilfe zu holen
fuckin' useless sagt:
spätestens am nächsten morgen ist der gedanke verflogen
fuckin' useless sagt:
Dann finde ich es wieder gut so wie es ist
fuckin' useless sagt:
Ich denke auch nicht dass ich es übertreiben könnte


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
moment mal
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
wieso machst du es denn? um abzunehmen?



fuckin' useless sagt:
vielleicht
fuckin' useless sagt:
wobei
fuckin' useless sagt:
es dreht sich zwar alles darum, aber im prinzip ist es ein nebeneffekt
fuckin' useless sagt:
eigentlich geht es um das gute gefühl sich selbst langsam zerstören zu können


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
nimmst du viel dadurch ab?
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
du bist auf jeden fall dünner geworden, seit ich dich letzte mal gesehen hab. deine beine voll


fuckin' useless sagt:
ich kann meinen ganzen hass an meinem körper auslassen


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das aber doof, nora. selsbtzerstörung is emo


fuckin' useless sagt:
und es tut verdammt gut, wenn ich merke, dass das alles sehr "gut" gelingt
fuckin' useless sagt:
ist mir ziemlich egal was es ist


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das doch scheiße, wenn du mit 20 total abgewrackt aussiehst


fuckin' useless sagt:
für dich und wahrscheinlich für viele außenstehende ist die vorstellung "scheiße"
fuckin' useless sagt:
für mich ist sie mehr ein traum
fuckin' useless sagt:
es endlich geschafft zu haben mich so zu zerstören dass fast nichts mehr geht
fuckin' useless sagt:
Ich bekämpfe meinen eigenen Körper.
fuckin' useless sagt:
Ich habe oft gesagt, dass ich das in den Griff kriegen will
fuckin' useless sagt:
aber ich glaube nicht, dass es stimmt
fuckin' useless sagt:
Natürlich wäre es besser - aber will ich es? Ich glaube nicht


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich versteh den tieferen sinn nich. also ich kanns nich nachvollziehen. du hast den körper noch ne ganze zeit lang ..
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
du bidt zu faul


fuckin' useless sagt:
Genau wie "es geht vorbei" - es geht nicht einfach so vorbei und ich weiß es auch. aber ich bin die meiste zeit nicht bereit, etwas dagegen zu tun
fuckin' useless sagt:
Inwiefern zu faul?



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
was zu ändern


fuckin' useless sagt:
Mir ist klar, dass du das nicht nachvollziehen kannst. Und ich wünsche dir auch nicht, dass du es je könntest. Ich weiß nicht, warum ich meinen eigenen Körper bekämpfe - bzw. ich weiß es schon, weil ich ihn hasse, aber ich kann nicht genau sagen, woher dieser Hass kommt


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
hmm, ja du hast mir ja erzählt was mit deinen eltern so war. was sie dir so an den kopf warfen/werfen.


fuckin' useless sagt:
Das ist nicht ganz richtig. Sicher ist es auch die Bequemlichkeit, die es so laufen lässt, aber eigentlich finde ich es ja gut so - also warum was ändern? Ich weiß, dass es zerstört, aber ich kann nichts Schlimmes an diesem Gedanken finden.


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
du bist aber noch jung, solltest dich nich aufgeben


fuckin' useless sagt:
Ja, schon. Es war ja auch nicht nur meine Mutter, die ab und zu ein Kommentar abließ, das mich tiefer getroffen hat, als es sollte. Ich war/bin wohl oft einfach zu empfindlich.
fuckin' useless sagt:
Ich gebe mich nicht auf


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
jetz is doch die schönste zeit des lebens. das sollte man nich verschwenden und seinem körper sowas zumuten, bis man im krankenhaus liegt und dann nix mehr sieht als weiße kahle wände


fuckin' useless sagt:
Dass ich dir das schreiben kann hilft. Ich glaube, ich kann besser drüber nachdenken, wenn es in Worte gefasst ist


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das is schön



fuckin' useless sagt:
Ich habe Spaß, ich gehe gern weg, ich lache viel, ich bringe viele Leute zum Lachen.


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
aber du bist kraftlos und hast probleme bei dem wetter.


fuckin' useless sagt:
Viele würden mich wohl als eine "fröhliche" (ich weiß nicht, ob das das richtige wort ist) Person beschreiben, wenn da nicht etwas zuviel an "Fröhlichkeit" wäre
fuckin' useless sagt:
Ja, schon. Aber das ist nur eine Sache
fuckin' useless sagt:
Auf der einen Seite gehe ich in der letzten Zeit viel öfter weg und lebe Freundschaften, die lange irgendwie nur so gelaufen sind ohne dass man sich besonders oft gesehen hat



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das find ich auch voll toll, dass du das machen kannst. über sone entfernung


fuckin' useless sagt:
Auf der anderen Seite muss ich mich sehr oft zwingen überhaupt mein Zimmer zu verlassen. Nicht weil ich kraftlos bin, nein, weil ich mich von allen zurückziehen will


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das kenn ich .. DAS kann ich wirklich nachvollziehen


fuckin' useless sagt:
Meine Mutter sagt, ich würde mich von der Familie abkapseln, weil ich nicht am Mittagessen teilnehme. Ich sehe das nicht so, weil wir abgesehen vom Essen keinerlei gemeinsame Aktivitäten hatten/haben. Wahrscheinlich habe ich mich wirklich abgekapselt, aber das ist schon länger her - jetzt wird es nur deutlicher



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
willsu denn was mit denen machen?
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich denke nich, oder?
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich mein, wenn ich das merken würd, bringts mir auch nix.


fuckin' useless sagt:
Ich brauche irgendwie zur Zeit unnormal viel Aufmerksamkeit. Darum treffe ich mich wieder oft mit Freunden.


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
aber das is bei mir genau so. und mit den aktivitäten und der familie.. in unserm alter gehts, denk ich mal wirklich jedem so.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
is doch schön, ich find das echt gut
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
und dass du das erkennst und mir das schreiben kannst.


fuckin' useless sagt:
Sie wissen nichts von meiner - ich nenne es jetzt einfach mal so - Essstörung und das ist auch gut so.



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
merken die das nich, dass du abmagerst?


fuckin' useless sagt:
So kann ich mich auch mal davon ablenken und für ein paar Stunden nicht daran denken, wie ich die nächsten Tage überstehen soll


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
um 1 muss ich off, nora.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
hmm



fuckin' useless sagt:
Naja, "abmagern" ist übertrieben, ne?! Natürlich merken sie, dass ich abnehme, bzw. eine merkt es. Ich glaube auch, dass sie was vermutet, aber wir reden nicht drüber
fuckin' useless sagt:
Dann wünsche ich dir eine gute Nacht <3


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich find, du musst es einfach nur ein bisschen kontrollierter machen. so ,dass es dich nich umbringt
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das heute hat mich schon echt entsetzt.



fuckin' useless sagt:
Wenn ich sagen würde, dass ich es versuche, wäre es schon wieder fast gelogen, aber ich denke darüber nach


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
muh, nora


fuckin' useless sagt:
mäh môsi


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
umbringen is doof.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das bringts nich.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
so kaputt bist du nich.


fuckin' useless sagt:
Ich habe nicht gesagt, dass ich mich umbringen will, oder?/font>

·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
nein.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich sags nur


fuckin' useless sagt:
Es geht nicht um's Umbringen/Sterben



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ne, ich weiß. aber is aufm weg



fuckin' useless sagt:
Nur um... - tja, um was geht es eigentlich


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
die frage musst du dir selbst stellen und versuchen zu beantworten.


fuckin' useless sagt:
Mach ich


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
und, weißt dus?


fuckin' useless sagt:
Nur zum Teil


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
isn anfang


fuckin' useless sagt:
Es geht zum Teil darum Aggressionen abzubauen


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
an sich selbst..die geschichte find ich sooo doof!
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das macht hässlich.


fuckin' useless sagt:
Besser an sich als an anderen? Oder so - denke ich mir immer



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
es gibt auch kurse, wo man kämpfen kann
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
gibt immer was
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
wo man das gezielt macht..unter kontrolle
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
niemandem wehtut


fuckin' useless sagt:
Ja, aber manchmal möchte ich einfach irgendwen verletzen
fuckin' useless sagt:
richtig verletzen
fuckin' useless sagt:
nicht umbringen, nur verletzten
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
das blöd
fuckin' useless sagt:
aber niemanden bestimmtes - außer mir


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
mach das nich


fuckin' useless sagt:
ich dachte es geht um hass auf andere, aber eigentlich geht es um Selbsthass


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
denn nur andere können deine wunden lecken..und je mehr du das tust, desto länger dauert alles. .. ja das hab ich schon gemerkt, als du das 1. mal mit mir darüber geredet hast.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
aber so selbsthass..hab ich teilweise erlebt. aber bei mir ging das eigtl schnell wieder weg, weil mir viele leute gesagt haben, wie ich das ändern kann.
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
hat 2 jahre gedauert
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich finde du solltest mal was gutes für dich und deinen körper tun. schmeiß mal die nummer mitm verletzen weg und tu was gutes. du musst dich für nix bestrafen, du hast ja nix getan. belohn dich mal, oder lass dich belohnen, dafür, dass du son toller mensch bist.



fuckin' useless sagt:
dafür müsste ich mich als "tollen Menschen" ansehen
fuckin' useless sagt:
Im Moment sehe ich mich wohl eher als ekelhaftes Monster - oder so
fuckin' useless sagt:
Aber ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
is dir meine meinung also egal.


fuckin' useless sagt:
Nein. Wenn es so wäre, hätte ich dir dann all diese Dinge erzählt?



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
wahrscheinlich nich



fuckin' useless sagt:
Dinge, die sonst ausschließlich mit mir selbst ausmache. Dinge, von denen ich nicht dachte, dass ich sie in Worte fassen kann. - Egal.

Deine Meinung bedeutet mir viel. Aber ich kann nicht alles von jetzt auf gleich ändern... - oder ich kann es, will es aber nicht, weil ich es ja so "toll" finde. Hm...ich weiß es nicht, ehrlich gesagt. Vielleicht beides?! Aber wohl eher Bequemlichkeit



·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
gewöhn dich daran, dass ich dir das noch öfter bestätigen werde.
ich weiß auch kein rezept oder so, und hab auch keine erfahrung mit sowas. ich laber hier wahrscheinlich auch nur mist, aber ich will dir irgendwie begreiflich machen, dass es machbar is, sone meinung von sich abzuschlagen. wuah, das sagt das komplexkind!


fuckin' useless sagt:
-g-


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
ich maaaaaaag dich wie du bist
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
auch wenn ich manches sicher nich gut finde
·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
weils mir im herzen wehtut..



fuckin' useless sagt:
Ich weiß, dass du mir helfen willst. Und auch wenn du es nicht merkst - du tust es. Abgesehen davon empfinde ich deine Meinung auch nicht als "Müll". Auch wenn du es vielleicht gerne willst - mehr kannst du nicht tun und eigentlich ist das auch schon genug


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
und nu leg dich zu marc und kuschel dich an.



fuckin' useless sagt:
nee, dann weck ich ihn ^^
fuckin' useless sagt:
aber ich geh auch bald schlafen


·#·$9 .'Strychnin'.·0 sagt:
danke ich helf dir gerne


fuckin' useless sagt:
Ebenfalls danke. <3
28.7.06 01:19


[ ~ nameless ~ ]

Wieso hasse ich dich so? Wieso liebe ich dich gleichzeitig? Liebe ich dich? Brauche ich dich? Was ist wirklich, was ich an dir mag? Was für eine Rolle willst du in meinem Leben spielen? Welche Rolle soll in deinem Leben spielen - Will ich eine Rolle in deinem Leben spielen, will ich, dass du eine Rolle in meinem Leben spielst? Ich weiß es nicht, aber ich vermisse dich. Wie kann ich mir wünschen, bei dir zu sein, und dich trotzdem hassen? Wieso kannst du mich mit wenigen Worten so treffen? Ist es deine Absicht, mich so zu treffen? Weißt du, dass du mich triffst? Ich sage es dir nur selten - aber spürst du es nicht? So, wie ich es spüre? Sie die schönen Momente auch für dich schön? Wenn ja, warum machst du sie dann kaputt? Weißt du, dass du sie kaputt machst? Oder denkst du, dass du sie verschönerst? Verschönert es sie nicht? Weiß ich es genau? Wie kann ich gleichzeitig so glücklich und so verletzt sein, wenn du mich berührst? Kannst du mich nicht einfach gar nicht anfassen? Will ich, dass du mich nicht berührst? Was macht mir Angst? Wovor habe ich Angst? Warum habe ich so große Angst, dich zu verlieren, wenn ich manchmal denke, dass es erleichterend wäre? Habe ich Angst, dich zu verlieren? Wünsche ich es mir nicht? Will ich mich nicht bestätigt fühlen? Ich will es, ich will es nicht. Was will ich? Ich will dich. Ich kann nicht ohne dich, ich kann nicht mit dir, ich hasse dich, ich vermisse dich. Findest du mich wirklich schön? Kann man mich schön finden? Finde ich mich nicht auch manchmal schön, oder zumindest "annehmbar"? Doch, tue ich - solang der Spiegel mir nicht mehr als mein Gesicht zeigt. Wobei mir auch das immer fremder wird. Wird es mir fremder? Ist es nicht eher so, dass es mich nervt, jeden Tag das gleiche Gesicht mit den gleichen "Fehlern" zu sehen? Mein Gesicht ist zu breit, dadurch wirke ich fett. Ich wirke fett? Bin ich nicht fett? Warum denke ich, dass ich fett bin? Weil ich es bin, oder weil die Stimme in meinem Kopf es mir sagt? Warum sehe ich mittlerweile sogar extrem dünne Menschen als "teilweise fett" an? ("Naja...so dünn ist sie gar nicht...an den Oberschenkeln könnte ruhig noch was weg...") Sehe ich sie fett an? Bin ich nicht viel mehr neidisch, weil ich nicht so aussehe? Stimmt es, dass ich tot sein werde, bevor ich mir selbst dünn genug bin? Vielleicht. Aber ich habe noch Zeit. Ich sehe dicke Menschen und die Stimme sagt mir, dass ich genauso aussehe, genauso widerlich schwitze und meine Beine auch beinahe so dick sind, wie sie lang sind. Eine andere Stimme hält dagegen, (die Vernunft?) "Nein, so siehst du nicht aus. Du bist in Ord... - (die andere Stimme) "Schua ruhig hin...du siehst doch genauso aus...du bist genauso fett, du bist absolut widerlich, hör auf zu essen, lass es ganz, fang nie mehr damit an. Du bist so fett, du bist so abstoßend." Die Vernunft hält wiederum dagegen. - Ich muss mich abwenden, die Gedanken verdrängen, nicht aushaltbar. Warum hasse ich mich so? Hasse ich mich, oder hasse ich nur die Wahrheit? Warum bin ich so fett? Bin ich fett? Kann ich nicht verhungern? Ich will das nicht mehr, ich will nicht mehr essen, ich will nicht mehr kotzen. Aber ich will es auch nicht aufgeben. Es ist alles, was ich habe. Es ist "meins", mir, keiner kann es mir nehmen, wenn ich es nicht will. Will ich es? Was willst du?

-träum-
23.6.06 21:52


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