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[ ~ strange thoughts ~ ]

Es heißt immer, dass wir diesen und jenen Menschen nicht verändern können. Aber stimmt das wirklich? Warum sollte man Menschen nicht mehr verändern können, wenn sie erwachsen sind? Klar, man sollte jeden Mensch sein eigenes Selbst leben lassen...wenn man mit der Art nicht klarkommt, sucht man sich eben 'nen anderen Menschen als Freund. Aber was, wenn der Mensch, den man verändern will, Mitglied der eigenen Familie ist? Wenn man ihn nicht verändern will, weil es bequemer wäre, sondern weil es einen Nutzen für beide Seiten hätte? Nur, wer entscheidet, wann es einen Nutzen hat und wann nicht? Bzw. wer hat das Recht zu sagen, wann eine Entscheidung richtig und wann sie falsch ist? Hm.
Ich glaube nicht, dass man Menschen ab einem bestimmten Alter nicht mehr verändern kann. Es heißt doch auch, dass man nie auslernt, oder? Kein Mensch kann so lange gelebt haben, dass er alles erlebt hat. Wer glaubt, dass ihm das Leben nichts mehr bieten könnte, hat - meiner bescheidenen Meinung nach - Unrecht. Es wird vermutlich immer etwas geben, was wir noch nicht kennen, wissen, o.ä.
Warum wird immer wieder gesagt, dass man nichts ändern kann, wenn doch so oft das Gegenteil bewiesen wurde? Kann es sein, dass wir einfach "faul" sind? Es würde eine Menge Zeit und vermutlich auch ein nicht geringes Maß an Anstrengung in Anspruch nehmen, wenn sich entschließen würde, etwas oder jemanden zu ändern. Und es gäbe wohl keine Garantie, dass man sein Ziel wirklich erreicht. Oder das die Veränderung, stattgefunden hat, wirklich so vorteilhaft ist, wie man sie sich vorgestellt hat.
Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Niemand würde einen Fernseher kaufen, wenn er nicht garantiert bekommen würde, dass dieser auch funktioniert und keinen Schaden anrichtet, oder?
Ich denke nicht... Vielleicht ist es genauso mit der Veränderung. Es ist gar nicht so, dass wir nichts oder niemanden verändern können. Vermutlich wollen wir uns nur die Anstrengung, es zu versuchen, wenn es doch eh keine Garantie gibt, ersparen. Möglicherweise wissen viele Leute gar nicht mehr, dass es eigentlich doch möglich ist... Wir bekommen es von unseren Eltern gesagt, von den Lehrern und von vielen anderen... Wieso sollten sie alle Unrecht haben? Sie sind doch älter, erfahrener und gewiss auch klüger. Weshalb sollten wir uns dann darüber Gedanken machen? Warum sollten wir uns um Dinge kümmern, die keiner von uns erwartet? Schließlich würde es keinem auffallen, wenn du dich nicht darum kümmerst. Man fällt nur auf, wenn man nachdenkt... Wenn man nicht alles hinnimmt und für richtig befindet, weil es von Leuten kommt, die es wissen müssen. Jedoch gibt es immer wieder Menschen, die über das Leben nachdenken, statt dem, was üblich ist, zu folgen. Sie regen uns zum Nachdenken an. Und manche denken dann nach und hängen sich an den, der zuerst für sie nachgedacht hat, ran. Sie bilden sich dann ein, dass sie auch zu den "Denkern" gehören. Aber "Denker" schließen sich nicht an...im Gegenteil, sie grenzen sich ab, indem sie das, woran der Großteil der Menschheit glaubt, in Frage stellen.
Andere halten es für Schwachsinn...sie gehen einfach weiter ihren Weg, auf dem sie nicht gestört werden wollen. Wieso sollte man sich auch mit Nachdenken beschöftigen, wenn es doch viel einfacher ist, an das zu glauben, was andere Menschen vorgeben...

Vielleicht sollte ich auch aufhören zu pubertieren, diesen Text löschen und hoffen, dass nie jemand davon erfährt. Aber die Gedanken haben mich beschäftigt...und es ist mir gerade egal, ob andere sie für "pubertär" befinden.
4.6.06 21:39


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[ ~ nameless ~ ]

Wieso hasse ich dich so? Wieso liebe ich dich gleichzeitig? Liebe ich dich? Brauche ich dich? Was ist wirklich, was ich an dir mag? Was für eine Rolle willst du in meinem Leben spielen? Welche Rolle soll in deinem Leben spielen - Will ich eine Rolle in deinem Leben spielen, will ich, dass du eine Rolle in meinem Leben spielst? Ich weiß es nicht, aber ich vermisse dich. Wie kann ich mir wünschen, bei dir zu sein, und dich trotzdem hassen? Wieso kannst du mich mit wenigen Worten so treffen? Ist es deine Absicht, mich so zu treffen? Weißt du, dass du mich triffst? Ich sage es dir nur selten - aber spürst du es nicht? So, wie ich es spüre? Sie die schönen Momente auch für dich schön? Wenn ja, warum machst du sie dann kaputt? Weißt du, dass du sie kaputt machst? Oder denkst du, dass du sie verschönerst? Verschönert es sie nicht? Weiß ich es genau? Wie kann ich gleichzeitig so glücklich und so verletzt sein, wenn du mich berührst? Kannst du mich nicht einfach gar nicht anfassen? Will ich, dass du mich nicht berührst? Was macht mir Angst? Wovor habe ich Angst? Warum habe ich so große Angst, dich zu verlieren, wenn ich manchmal denke, dass es erleichterend wäre? Habe ich Angst, dich zu verlieren? Wünsche ich es mir nicht? Will ich mich nicht bestätigt fühlen? Ich will es, ich will es nicht. Was will ich? Ich will dich. Ich kann nicht ohne dich, ich kann nicht mit dir, ich hasse dich, ich vermisse dich. Findest du mich wirklich schön? Kann man mich schön finden? Finde ich mich nicht auch manchmal schön, oder zumindest "annehmbar"? Doch, tue ich - solang der Spiegel mir nicht mehr als mein Gesicht zeigt. Wobei mir auch das immer fremder wird. Wird es mir fremder? Ist es nicht eher so, dass es mich nervt, jeden Tag das gleiche Gesicht mit den gleichen "Fehlern" zu sehen? Mein Gesicht ist zu breit, dadurch wirke ich fett. Ich wirke fett? Bin ich nicht fett? Warum denke ich, dass ich fett bin? Weil ich es bin, oder weil die Stimme in meinem Kopf es mir sagt? Warum sehe ich mittlerweile sogar extrem dünne Menschen als "teilweise fett" an? ("Naja...so dünn ist sie gar nicht...an den Oberschenkeln könnte ruhig noch was weg...") Sehe ich sie fett an? Bin ich nicht viel mehr neidisch, weil ich nicht so aussehe? Stimmt es, dass ich tot sein werde, bevor ich mir selbst dünn genug bin? Vielleicht. Aber ich habe noch Zeit. Ich sehe dicke Menschen und die Stimme sagt mir, dass ich genauso aussehe, genauso widerlich schwitze und meine Beine auch beinahe so dick sind, wie sie lang sind. Eine andere Stimme hält dagegen, (die Vernunft?) "Nein, so siehst du nicht aus. Du bist in Ord... - (die andere Stimme) "Schua ruhig hin...du siehst doch genauso aus...du bist genauso fett, du bist absolut widerlich, hör auf zu essen, lass es ganz, fang nie mehr damit an. Du bist so fett, du bist so abstoßend." Die Vernunft hält wiederum dagegen. - Ich muss mich abwenden, die Gedanken verdrängen, nicht aushaltbar. Warum hasse ich mich so? Hasse ich mich, oder hasse ich nur die Wahrheit? Warum bin ich so fett? Bin ich fett? Kann ich nicht verhungern? Ich will das nicht mehr, ich will nicht mehr essen, ich will nicht mehr kotzen. Aber ich will es auch nicht aufgeben. Es ist alles, was ich habe. Es ist "meins", mir, keiner kann es mir nehmen, wenn ich es nicht will. Will ich es? Was willst du?

-träum-
23.6.06 21:52





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